Vorschulkinderübernachtung am 20./21. Juni 2008

Wir treffen uns um 15.00 Uhr am Campingplatz an der Nidda in Frankfurt. Wir, das sind Cora, Valentino, Noah Leander, Anja und Steffi.
Nach der Verabschiedung von den Eltern fahren wir mit der U-Bahn 5 Stationen zum Niddapark, wo wir uns im Open-Air-Kindertheater “Neues vom Räuber Hotzenplotz” anschauen. Anja und Steffi versorgen uns mit Getränken und Knabbersachen. Das Theater hat ziemlich lange gedauert, aber trotzdem war es die ganze Zeit spannend, ob Kaspar und Seppl es doch noch schaffen, den Räuber Hotzenplotz zu fangen. Denn zuerst fesselte er den Oberwachtmeister Dimpfelmoser im Spritzenhaus, entführte die Großmutter auf dem Dienstfahrrad von Dimpfelmoser, sperrte Kaspar, Seppl und Dimpfelmoser erneut im Spritzenhaus ein und nahm am Ende noch Kaspar und Seppl im Wald zusammen mit der Großmutter gefangen. Aber damit es Hotzenplotz nicht zerreißen würde, nachdem er womöglich einen Knallpilz gegessen hatte, ließ er sich von den Burschen und der Großmutter die Arme fest um den Bauch fesseln, aber das war wohl ein Fehler gewesen…
Nachdem das Theater zu Ende war, spielen wir noch ein wenig auf dem Spielplatz im Niddapark und fahren dann wieder zum Zeltplatz zurück.
Dort kämpfen Anja und Steffi mit dem Zelt. Weil es etwas windig ist und das Zelt so groß, möchte es sich nicht so leicht aufbauen lassen. Valentino hilft den beiden mit, wenn er nicht mit Noah Leander und Cora um den Platz herum tobt. Nebenbei zünden wir unsere Einweggrille an.
Die Eltern haben uns viele Köstlichkeiten für das Abendessen mitgebracht, es wird ein richtiges Festessen.
Irgendwann ist auch unser “Problemzelt” aufgebaut und wir richten es uns gemütlich ein. Die drei Kinder ziehen in ein eigenes Zimmer ein, Steffi in ein anderes, und Anja belegt den Raum in der Mitte.
Dann ist es schon Zeit, zum Zähne putzen zu gehen. Im Waschraum hat jeder eine eigene Kabine mit einem Waschbecken.
Zurück am Zelt, spielen wir darin das Spiel “Das verrückte Labyrinth”. Als es dunkel geworden ist, begeben wir uns auf eine Nachtwanderung über den Zeltplatz. Gleich neben Anjas Auto entdecken wir einen Igel. Er rennt unter das Auto und versteckt sich dort. Wir beschließen, auf dem Rückweg noch mal nach ihm zu schauen. Unterwegs sehen wir Glühwürmchen und hören unheimliche Geräusche. Aber zum Glück haben wir viele Taschenlampen dabei.
Tatsächlich treffen wir den Igel noch mal mitten auf der Wiese vor unserem Zelt. Wir schauen ihn uns aus der Nähe an und schleichen ihm nach.
Zurück im Zelt erzählt Anja uns beim Schein einiger “Stern-Kerzen” eine Geschichte von Räubern, der Sonne und Sternen. Als wir im Bett liegen, liest uns Steffi eine Räuber Hotzenplotz Geschichte vor. Um ca. 24.00 Uhr schlafen alle.
Morgens um 6.00 Uhr ist Coras Stimme zu hören. Kurze Zeit später hat sie Valentino wach bekommen und die zwei unterhalten sich noch bis 6.30 Uhr, bis es mit der Nachtruhe endgültig vorbei ist. Ca. eine Stunde später frühstücken alle, und auch Noah Leander ist noch rechtzeitig zum Frühstück aufgewacht. Das Frühstück ist sehr reichhaltig mit Müsli, Milch, Joghurt, verschiedenen Brötchen, Eiern, Waffeln, Saft, Gemüse…
Danach bauen Anja und Steffi das Zelt wieder ab, und dann gibt’s für jeden ein Abschiedseis.
Wir beschließen, zur Nidda zu gehen, aber finden keinen Zugang. Deshalb warten wir bei dem Bach am Eingang zum Zeltplatz auf unsere Eltern.

Übernachtung 1

Übernachtung 2 Übernachtung 3

Übernachtung 4 Übernachtung 5

Übernachtung 6